Aktuelles

Jetzt für die swissICT Salärstudie 2022 anmelden!

Die Salärstudie 2022 des Informatik-Fachverbands swissICT steht in den Startlöchern und zwar mit einem neuen, komfortableren Erfassungstool. Von Anfang April bis Mitte Juni 2022 haben alle Schweizer Firmen mit Angestellten in IT-Berufen die Möglichkeit, an der Studie teilzunehmen. Die Ergebnisse der Salärstudie bieten aktuelle Angaben zum Einkommen der Beschäftigten in Relation zu Faktoren wie Beruf/Kompetenzstufe, Branche, Alter, Unternehmensgröße und Region. Im letzten Jahr waren mehr als 270 Firmen mit etwa 37.000 Salärnennungen dabei.

Ihr Unternehmen möchte bei der diesjährigen Befragung mitmachen? Hier geht´s zur Voranmeldung:

https://www.swissict.ch/salaere-der-ict-voranmeldung/

Im Anschluss profitieren Sie von etlichen Vorteilen:

  • ein kostenloses Exemplar der „Saläre der ICT – Standardauswertung“ (PDF-Version)

Exklusiv für die Teilnehmende der Salärstudie sind sofort nach der Veröffentlichung die weiteren Statistiken (kostenpflichtig via swissICT-Shop) erhältlich:

  • die Publikation „Saläre der ICT – Detailauswertung“
  • Excel-Auswertungen und umfassende Online-Auswertungen, die auch Ergebnisse zu Führungsfunktionen und variablem Lohn enthalten
  • individuelle Online-Auswertungen

Der Fachverband swissICT freut sich auf Ihre Unterstützung. Auf der Homepage finden Sie alle aktuellen Informationen sowie die Produkt- und Preislisten.

Equal Pay Day & Weltfrauentag

Am 7. und 8. März 2022 haben Frauen in Deutschland angeblich etwas zu feiern: Equal Pay Day und den Weltfrauentag. Aber die Realität sieht leider nicht ganz so feierlich aus: Im Schnitt verdienen Frauen in Deutschland noch immer 18 Prozent (in Hamburg sogar 21 Prozent) weniger als Männer. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit auf Platz 24 von 28.

Insbesondere der Equal Pay Day soll auf diese „Gender Pay Gap“ aufmerksam machen. Dieser internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Er wird in zahlreichen Ländern an unterschiedlichen Tagen begangen.

Üblicherweise kennzeichnet der Equal Pay Day rechnerisch den Tag, bis zu dem oder ab dem Frauen unentgeltlich arbeiten würden, wenn sie ab oder bis zu diesem Tag die gleiche Lohnsumme wie die Männer bekämen. Bereinigte Daten unter Berücksichtigung „strukturbedingter Faktoren“ wie Branche, Teilzeit und Minijobs werden alle vier Jahre erhoben. Auch hier ergibt sich noch immer eine deutliche Differenz – für gleiche Arbeit.

Da das Entgelttransparenzgesetz erst bei Betrieben ab 200 Beschäftigten greift, wissen Frauen häufig nicht einmal, dass sie ungerecht vergütet werden. Deshalb arbeiten der Sozialverband Deutschland, Frauenverbände und die Politik weiter mit Hochdruck an einer besseren Lösung.

Gerne beraten wir Sie zum Thema gleichberechtigte Zielgruppenansprache in Personalmarketing und Employer Branding: Sprechen Sie uns an!

Gehaltsreport 2022: Das verdient Deutschland

Gemeinsam mit der Gehaltsdatenbank Gehalt.de hat die Online-Jobbörse StepStone den Gehaltsreport 2022 veröffentlicht. Ziel: mehr Gehaltstransparenz für eine bessere Verhandlungsbasis bei Neueinstellungen.

Das Bruttodurchschnittsgehalt liegt bei 51.009 Euro, der Median bei 44.074 Euro. Dabei zahlen Unternehmen in Süddeutschland am meisten. Ganz vorne liegt Hessen mit einem Mediangehalt von 47.840 Euro, danach folgen Arbeitgeber aus Baden-Württemberg (47.806), Hamburg und Bayern (je 46.800 Euro). Bei den Städten führt Frankfurt (54.080) vor München (53.886 Euro) und Stuttgart (53.592 Euro).

Am meisten kosten Unternehmen Ärzte (78.317 Euro), Vertriebler (62.379 Euro) und Consultants (62.119 Euro). Entscheidend für die guten Gehälter sind vor allem ein hohes Maß an Verantwortung und Fachwissen, die umfangreiche und teils langwierige Ausbildung sowie die starke Konkurrenz am Arbeitsmarkt.

Für die Analyse wurden 618.404 Gehaltsdaten ausgewertet, davon stammten 64 Prozent von Männern und 36 Prozent von Frauen.  Die Angaben zu den Durchschnittsgehältern sind im Hinblick auf das Gender Pay Gap und das ungleiche Geschlechterverhältnis der Befragten also mit Vorsicht zu genießen. Denn laut statistischem Bundesamt verdienten Frauen beispielsweise im Jahr 2020 durchschnittlich 18 Prozent weniger je Stunde als Männer. Sind Frauen bei einer Befragung unterrepräsentiert, wird dieser Effekt noch verstärkt. Alle weiteren Infos zum Gehaltsreport 2022 finden Sie hier.

Job Aid Ukraine: Pro-Bono-Jobbörse für Geflüchtete gestartet

Die EU plant, Menschen aus der Ukraine im Rahmen der sogenannten „Massenzustrom-Richtlinie“, besonderen Schutz zu gewähren. Damit würde auch eine dreijährige Arbeitserlaubnis einhergehen. Um Personen, die sich für einen Job – bspw. mit Arbeitsort in Deutschland – interessieren, die Suche zu erleichtern, hat das während der Corona-Pandemie gegründete Netzwerk „Händler helfen Händlern“ kurzfristig die Pro-Bono-Jobbörse „Job Aid Ukraine“ auf die Beine gestellt. Interessierte Arbeitgeber aller Branche können kostenfrei inserieren und ukrainischen Geflüchteten so die Möglichkeit geben, sich bei ihnen zu bewerben.

Die Initiatoren planen, die in englischer und ukrainischer Sprache zur Verfügung stehende Website, vor Ort zu bewerben. Dazu haben sie Partnerschaften mit Werbetreibenden geschlossen, die ihre Leistungen ebenfalls kostenfrei erbringen.

Wir finden: Eine tolle Aktion mit viel Potenzial! Zur Jobbörse geht es hier.

StepStone und Indeed jetzt auch bei Google for Jobs

Seit 2019 ist Google for Jobs in Deutschland verfügbar und bietet Jobbörsen enorme zusätzliche Reichweite. StepStone und Indeed distanzierten sich allerdings, warfen dem Internetgiganten kurz nach Launch des Stellenmarktes sogar Wettbewerbsverzerrung vor.

Jetzt sind die beiden Jobplattformen doch dabei. Ende 2021 änderte StepStone seine Meinung und ist nun bei Google for Jobs vertreten. Seit Kurzem werden auch Anzeigen von Indeed Europe bei Google for Jobs gelistet – außerhalb Europas verweigert das Unternehmen die Google-Funktion weiterhin. Dieses Umdenken wird den beiden Plattformen vermutlich jede Menge zusätzlichen Traffic einbringen und kommt damit auch Schaltkunden zugute.